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<pre>Der Alltag ist auch in der EM-Qualifikation oft grau: Gegen die zweit- und drittklassigen Gegner aus Liechtenstein, Schottland und eben Litauen kann sich ein Starensemble, wie es die Spanier zu bieten haben, eigentlich nur blamieren – schon knappe Siege werden da schnell als unstandesgemäß belächelt.  <p> Im Halbfinale gegen die Kanadier ist das deutsche Team erneut klarer Außenseiter, aber das war gegen die Schweden nicht anders.  <p>  Wie viel Potenzial in der Mannschaft um Kapitän Edin Dzeko steckt, wurde erst vor einigen Monaten deutlich, als EM-Teilnehmer Schweiz mit 2:0 bezwungen werden konnte. <p> Drohte sich der Test nach dem frühzeitig kassierten 0:2 zunächst zu einem Debakel zu entwickeln, bekamen die Spanier die Partie bald vollständig in Griff; selbst der Einsatz zahlreicher B-Elf-Kicker wie Juanmi, Mario Suarez oder San JosÃ© ändert nichts daran, dass sich der holländische Gegner im weiteren Spielverlauf fast nur noch auf das Verteidigen verlegen musste. <p>  Ungeachtet aller guten Leistungen wurden auch die weiteren Verfolger aus Schottland und Irland noch längst nicht dauerhaft abgeschüttelt: Entsprechend muss der Olympiasieger von 1972 zunehmend fürchten, dass über das eigene Schicksal erst in zwei Endspielen im Oktober entschieden wird.  </pre>


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<pre>Hätte bei so manchem anderen vierfachen Weltmeister nach einem erneuten K.o. in der Vorrunde vermutlich umgehend der nationale Notstand ausgerufen werden müssen, kehrten die Azurblauen unter dem neuen Trainer Antonio Conte mit einer bewundernswerten Gelassenheit zur gewohnten Ordnung zurück: Folglich war die Squadra Azzura dann auch zu den ganz wenigen europäischen Top-Nationen zu zählen, die im bisherigen Verlauf der Quali so gut wie keine Schwierigkeiten hatten.  <p> Im letzten Gruppenspiel trifft die Slowakei dann am 20. Juni in Saint-Etienne auf Gruppenfavorit England. Möglicherweise ist in dieser Gruppe auch am letzten Spieltag noch alles offen.  <p>  Die Topfavoriten auf den EM-Titel sind naturgemäß weitaus höher quotiert. Sollten Spanien oder Deutschland die wenigsten Tore im Turnier erzielen, explodieren die Wettquoten regelrecht. <p> Obwohl es die Spanier in der Gruppe C mit Italien und Kroatien zu tun bekommen, gilt der amtierende Welt- und Europameister weiterhin als Topkandidat auf den europäischen Thron. <p>  Denn nur mit vereinten Kräften wird gegen die Tschechen etwas auszurichten sein, schließlich hat sich die Mannschaft von Michal Bilek in den letzten Jahrzehnten auf der europäischen Bühne etabliert.  </pre> 


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<pre> Der klare Favorit der Buchmacher in der EM Qualifikationsgruppe B heißt Russland. Zwar müssen die Russen noch das überraschende Aus in der WM 2012 Qualifikation gegen Slowenien verdauen, und auch der Start in die EM Qualifikation verlief mit der 0:1 Heimniederlage gegen die Slowakei alles andere als vielversprechend. Ein Rückblick auf die EURO 2008 zeigt aber dennoch das theoretische Leistungsvermögen der russischen Mannschaft.  <p> Denn in einer insgesamt nur durchschnittlich besetzten Gruppe haben sich Schotten schon manchen Ausrutscher erlaubt, nur durch die überraschende Schwäche der Tschechen können sich die Gäste überhaupt noch theoretische Chancen auf eine Turnierteilnahme ausrechnen.  <p>  Damit ist für das Team um Kapitän Tomas Rosicky auch im Kampf um den Gruppensieg weiterhin alles drin. für uns Wettfreunde ist es daher schwer vorstellbar, dass der Vizeeuropameister von 1996 beim Quali-Abschluss vor heimischem Publikum auch nur einen Millimeter nachlassen wird. <p>  Auf ein torloses Remis gegen Rumänien folgten herbe Klatschen gegen Holland und Italien — ohne Sieg fuhren die Franzosen schon damals nach der Vorrunde heim. <p>  Â   Weniger als 70 70Â bis 80 Mehr als 80 76 bis 77Â   </pre>


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<pre> Die Deutschen sollten somit auch bei der Endrunde für Heldentaten gewappnet sein:  <p> Durch den späten Auswärtstreffer hat sich das anfängliche Traumergebnis auf jeden Fall in einen äußerst kritischen Zwischenstand verwandelt — und dies keineswegs nur deshalb, weil den Dänen im Rückspiel nun bereits ein mickriger 1:0-Sieg zum Weiterkommen reicht.   <p> Der ebenfalls in der englischen Premier League engagierte Xherdan Shaqiri ist dagegen eine fixe Größe bei Stoke City. Insgesamt hat die Schweizer Mannschaft viel an individueller Qualität zu bieten, sodass ihr der zweite Platz in der Vorrunden-Gruppe A durchaus zuzutrauen ist. <p>  Zwar hätte es die Fachwelt sicherlich auch nicht überrascht, wenn den Gästen auf dem Balkan ein weiterer dreifacher Punktgewinn gelungen wäre; angesichts der ganz besonderen Vorzeichen konnten die „Rode Duivels“ aber fraglos auch mit der eingefahrenen Beute zufrieden sein. Aufgrund des peinlichen Fehlstarts standen in Zenica schließlich nur die Gastgeber unter Druck, für die das Endresultat dann in der Tat ein Rückschlag war.  <p> Noch nicht einmal ein Trainerwechsel vermochte daran etwas zu ändern, hatten sich die Leistungen unter Danny Blind, der nach dem sechsten Quali-Spieltag das Amt von Vorgänger Guus Hiddink übernahm, doch kaum nennenswert verbessert.  </pre>


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<pre> Es hat wohl niemand zu Beginn der Spiele damit gerechnet, dass am Ende die Deutschen im Finale stehen würden. Bereits in der Viertelfinal-Qualifikation gegen die Schweiz ging die Mannschaft schließlich als Underdog ins Rennen.  <p> Fazit: Deutschland hat sich durch den Punktgewinn gegen die USA eine deutlich bessere Ausgangslage im Kampf um das Viertelfinale verschafft. Mit nun realistisch erreichbaren 10 Punkten liegt das Weiterkommen weiterhin voll im Bereich des Möglichen.  <p>  Dabei dürfte ihm entgegenkommen, dass sich auch Schlüsselspieler Kevin de Bruyne endlich entschieden hat, für welchen Klub er in der kommenden Spielzeit aufläuft. Bekanntlich heuerte der Ausnahmekönner erst vor wenigen Tagen bei Manchester City an. Die noch im Wolfsburg-Dress ersichtlichen negativen Begleiterscheinungen des Wechseltheaters dürften sich somit auch bei ihm in Luft aufgelöst haben. <p>  Auch wenn man dem Überraschungsteam aus Estland einen großen Willen nicht absprechen kann, hat es vor heimischem Publikum doch eindrucksvoll demonstriert, dass es auf einer Europameisterschaft nichts verloren hat. Bereits das Erreichen der Entscheidungsspiele war eigentlich mehr, als sich die Elf von Tarmo Rüütli erhoffen konnte — aller Voraussicht nach wird dies auf lange Zeit der größte Erfolg einer estischen Nationalmannschaft sein.  <p> Sowohl bei den Live Wetten, als auch bei den Sportwetten, die vor dem Spiel platziert werden, kann der britische Buchmacher-Dino mit einer enormen Auswahl an Wettmöglichkeiten glänzen. Neben den klassischen Spielwetten scheinen dabei diverse Spezialwetten im Programm auf. Beispielsweise kann in jeder Begegnung auf ein Eigentor gesetzt werden.  </pre>


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